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Die unterirdischen Ölmühlen des Salento.

                                                                          Im  Una foto di uno dei tantissimi Frantoi Ipogei che si possono trovare nel SalentoSalento trifft man des öfteren auf antike Ölmühlen, die unter der Erde liegen. Diese Bauweise stammt von den Inseln der Ägäis.
Darin erreicht man eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit, und die Produkte werden so besser konserviert. Die Bauern entluden ihre Oliven oberhalb der Mühle und ließen sie durch eine Öffnung im Boden in in einen Schacht (den 'trappeto') hinab, der mit ihrem Namen versehen war. Wenn der Schacht voll war,  gab der 'Nocchiere', der Vorarbeiter, das Kommando zur Entladung und Weiterverarbeitung.


Die Arbeiter, die sich um die Funktion des Schachtes kümmerten, arbeiteten in zwei getrennten Mannschaften, eine 'unter Tage' und eine 'über Tage'.
Als Arbeiter begann man praktisch im Oktober, zur Erntezeit,  zu arbeiten und hörte erst im April wieder auf. Die einzige Gelgenheit, aus der Mühle herauszufinden, war das Fest der Unbefleckten Empfängnis. Ein so wichtiger Arbeitsplatz konnte ausserdem nicht unbeaufsichtigt gelassen bleiben. Ein Liter Öl hatte damals den Wert von einem Monat Arbeit. Ein Großteil davon wurde nach ganz Europa exportiert. Das Öl wurde hauptsächlich zur Verbrennung in Lampen und zur Seifenherstellung benutzt, nur ein kleiner Teil war zum Verzehr bestimmt.


Um die langen Monate der Isolierung an ihrem Arbeitsplatz besser zu überstehen, richtete man neben der Mühle Räume für die Arbeiter ein, wo sie sich ausruhen konnten. Es gab auch eine Ofen zum Brotbacken, einen Brunnen, einen Stall für die Esel, die den enormen Mühlstein drehten.  Als man sie nicht mehr benutzte, wurden viele dieser unterirdischen Mühlen vergessen, verlassen und verfielen, oftmals auch eingeebnet.un particolare dell interno dei frantoi Vielleicht hatte man Angst vor den Geistern den 'scazzamurrieddhu', von denen man glaubte, sie bewohnten sie.

Bei Kälte kam es oft vor, dass die warme Luft, die aus der Ölmühle aus den Kaminen aufstieg, kondensierte. Die dünnen Dampfwolken reichten aus, um die Fantasie der Bewohner zu entzünden, und von Gespenstern, die sich Richtung Himmel aufmachten,  reden zu lassen.

Die unterirdische Ölmühle von Vernole ist heute noch im Gebrauch und produziert große Mengen Öls. In Minervino,Gallipoli, Martignano, Casarano und  Maglie kann man hingegen stillgelegte besichtigen.


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Amo il Salento
mi manca sampre come il primo giorno che sono arrivata
se non parli,anche loro non fanno nulla
Salento




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