Unter den bedeutendsten Kirchen in Galatina sind die Hauptkirche SS. Pietro e Paolo (Patronen der Stadt), die aus dem XIV. Jhdt. stammt, wie der barocke Stil und der Lecceser Stein bezeugen.
Interessant sind die Fresken im Deckengewölbe, die Szenen aus dem Leben des Pietro darstellen, von 1875, außerdem einige Altäre aus polichromem Marmor.
Besonders sehenswert ist von diesen der der antiken Kappelle del Sacramento, aus der zweiten Hälfte des 17. Jhdts. Darin befindet sich auch eine Statue der Jungfrau aus weißem Marmor. Außerdem kann man in der Sakristei und im Rest der Kirche einige Gemälde wie die 'Fußwaschung' von 1756, 'Jesus wandelt auf dem Wasser' und die 'Erscheinung Jesu dem Hl. Petrus' besichtigen.
Es gibt in der Kirche einen Reliquienschatz und wertvolle sakrale Gegenstände, die eine Stiftung des Monsignor Lorenzo Mongiò, Bischof von Lanciano und später Pozzuoli, sind.
Santa Caterina d'Alessandria, von 1384-1391, ist in romanisch-gotischem Stil gebaut, mit fünf Schiffen, von denen die mittleren beiden als überdachte Wandelgänge mit Säulen konstruiert sind.
Die achteckige Apsis in gotischem Stil ist sehr geräumig. Die Fassade in romanischem apulischen Stil ist von einem zentralen Rundfenster durchbrochen. Der ganze Raum ist reich an Fresken, unter denen besonders einige Allegorien aus der Apokalypse wegen ihrer fantasievollen Gestaltung und Erzählkraft auffallen. Einige Details des 'Transito', der 'Pietà' und der 'Storie di S.Caterina' bestechen durch ihre Eleganz.
Von ganz und gar gotischem Geschmack zeugen auch die Gräber des Raimondello und des Giovanni Antonio Orsini del Balzo.