Felline, Ortsteil von Alliste, hat ca.1600 Einwohner. Die antiken Wurzeln des Ortes ghen bis in die Zeit der griechischen Herrschaft in Süditalien zurück.
Man findet entlang der Straße von Felline nach Torre S. Giovanni Reste der antiken heidnischen Vergangenheit wie die heilige Grotte Ninfeo, die in griechisch-römischer Zeit den Nymphen und dem Gott Pan geweiht war.
Sie liegt inmitten der Macchia, bei einem Gehöft, das 'Masseria del Ninfeo' genannt wird.
Leider ist sie heute gänzlich sich selbst überlassen und ebenso der Menhir, der mit seinen 2,60m in eine Trockenmauer eingelassen ist.
Im Zentrum des Ortes liegt die Kirche San Leucio von 1500, von artistischer Bedeutung.
Außen zeigen sich das Portal und seitlich römische Säulen, im Innern ist die Kirche mit Stuckarbeiten und vielfarbigem Marmot verziert und verfügt über einige bedeutende Gemälde.
Das Castello Baronale aus dem XX!!. Jhdt mit seinem rechteckigen Grundriss wurde vollständig von der Familie Bonsecolo errichtet, die die ersten Lehnsherren von Felline waren.
Der Ort ist auch für die Cappella della Madonna dell'Alto, bekannt. Sie liegt auf einer unwirtlichen Anhöhe, die,von Macchia und Wald umgeben, der ideale Rückzugsort für Mönche war.
In ihrer einfachen Bauart, mit dem Portal, das nach Westen zeigt, misst sie 7,10 x 16,60 m und ist einschiffig und mit einem Tonnengewölbe ausgestattet.
Auf der Mauer hinter dem Altar ist die Dreifaltigkeit dargestellt, rechts sieht man ein Bildnis der Madonna mit Kind, und links ein äußerst verkommenes Fresko, das S. Antonio zeigt.
Nahbei liegt derSpecchia Madonna dell'Alto, eine Ansammlung von Steinen keltischen Ursprungs, der immer noch in gutem Zustand ist.
Die ehemalige Kirche S.Potenza, liegt ca.1 km von Felline, an der Landstraße Richtung Posto Rosso.
In der Vergangenheit soll sie Sitz einer frühchristlichen ländlichen Gemeinde gewesen sein, heute liegt sie in Ruinen.