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Villa Convento bei Lecce

Foto della Chiesa del Buon Consiglio a Villa Vonvento

Villa Convento, bei Lecce, wurde zwischen dem IV-XI Jhdt. gegründet, als die Altavilla die Grafschaft Lecce, zu der auch Novale und S. Maria de Nove gehörten, formten.

Im XII. Jhdt. ging das Gebiet von den Normannen an die Sueben über, die es nach der Niederlage Manfredis verloren.  Carlo I d'Anjou übergab es 1291 als Belohnung an Ugo di Brienne.

Im  XVI. Jhdt. waren die Mattei Lehnsherren der Gegend, ihre Herrschaft begann mit Paolo, 1520 und endete 1706 mit dem Tod von Alessandro, der kinderlos war. 

Kirche und Kloster von Villa Convento waren der Madonna delle Grazie geweiht.  Der Innenraum ist mit Hochaltar und sechs Nebealtären ausgestattet, der  Madonna del Rosario, Madonna dei Fiori, Madonna di Costantinopoli und dem Hl. Onofrio, Domenico und der Beschneidung gewidmet. Alle sind mit Fresken und Gemälden verziert.

Vom Kreuzgang aus gelangte man über eine steinerne Treppe in das Dormitorium, das aus sechzehn Zellen bestand. Es gab ein Refektorium (Speisesaal) und einen Garten.
Während der Besatzung und der Unterdrückung der kirchlichen Orden wurde das Kloster mit all seinen Güter durch den könig an den Bischof  Mons. D. Nicola Caputo von Lecce abgetreten.

Dieser wiederum trat es, nach einem königlichen Gesetz, das eine einstweilige oder langfristige Abgabe königlicher Güter erlaubte, an den ingenieur D. Antonio de Pandis aus Lecce ab. Der wandelte das einstige Kloster in Bauernhof mit Villa um.

Heute befindet sich darin eine Tabakfabrik.


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