San Cataldo lieg nur 10 km von Lecce entfernt und wird deshalb schon immer als der 'Hausstrand' der Einwohnre betrachtet.
Kaiser Adrian ließ den ersten Hafen erbauen, und noch heute kann man seine Reste aus dem II. Jhdt. besichtigen.
Er wurde mehrmals zerstört und wiederaufgebaut, bis die Türken bei den Verwüstungen, die sie entlang der ganzen Küste anrichteten, auch den Hafen komplett ruinierten.
San Cataldo verlor ohne seinen Hafen als Knotenpunkt des Handels und Austausches mit anderen Städten an Bedeutung.
1833 verband man San Cataldo durch den Bau einer gut befahrbaren Straße mit Lecce. Zu Beginn des 20. Jhdts. erlebte der Ort dann einen Aufschwung, nicht mehr als Hafenstadt, sondern als Ausflugsort.
Bis zum Anfang des 20. Jhdt.s waren der Küstenstreifen und das Binnenland zwischen San Cataldo und Otranto fast unbewohnt. Das lag an der sumpfigen Landschaft und der damit verbundenen Malaria, die die Gegend verpestete. Erst mit der Trockenlegung der Sümpfe verschwand sie.
Die Küste von San Cataldo ist niedrig und teilweise felsig. Als Badeort hat der Ort dank seiner Sandstrände Tradition
, hier kann man noch die Reste der Mole sehen, die heute in einem dichten Pinienwald liegen. Dieser beinhaltet auch das Naturschutzgebiet von Cesine.
Man hat vor einiger Zeitauch einen kleinen Hafen für den Touristenverkehr angelegt.