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Merine, bei Lizzanello

Particolare scorcio del paesino di Merine

Merine liegt von Lizzanello drei km in Richtung Nord-Osten entfernt. Der Dorfname kommt entweder von 'mera' (Weideplatz), oder von 'merine', den Wollschafen spanischer Herkunft.

1200 ging Merine in die Contea von Lecce mit ein, und 1353 wurde es Lehen der Carovineis, die es bis ins  XV. Jhdt. behielten. Nacheinander ging der Ort an die Montenegro und 1613 an die Palmieri über, die dafür 20500 Dukaten zahlten. Ihre Herrschaft dauerte bis ins 19. Jhdt. an.

In der Mitte der Piaza von Merine erhebt sich 'Lu Sannà' (Osanna). Hierbei handelt es sich um eine monolithische Säule, die auf einer quadratischen Basis ruht und auf deren Kapitell früher eine Statue der Maria Santissima Assunta stand, der der Platz nach benannt ist. Sie ist die Schutzpatronin von Merine.

Die Pfarrkirche aus dem Jahr 1641 verfügt über einen Kreuzgrundriss und ist der Maria delle Grazie geweiht.
Besonders interessant ist der Tabernakel aus Holz, der aus zwei übereinanderliegenden Teilen besteht, die durch eine Kuppel mit Kreuz abgeschlosssen werden.

S.Maria Santissima Assunta oder 'chiesa vecchia' oder Kirche des San Vito genannt, ist eine antike Kirche, die aber gut erhalten ist. Die Fresken finden ein stilistisches Pendant in der Kirche von Santa Caterina in Galatina ( Lecce).






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